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Er hat etwas auf Kerbholz
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Quelle: geo*

Redewendung:

Er hat etwas auf dem Kerbholz.

Erklärung:

Schuldhaft / kriminell sein; Verbrechen begangen haben; sich schuldig gemacht haben; etwas ausgefressen haben; kein unbeschriebenes Blatt sein.

Ursprung:

Bis ins 18. Jahrhundert verwendeten Händler so genannte Kerbhölzer. Das waren Holzstäbe, die in der Mitte gespalten wurden. Wenn nun jemand etwas kaufte, was er nicht sofort bezahlen konnte, wurden in beide Hälften Kerben geritzt. Und zwar so viele, wie er Schulden hatte. Die eine Hälfte bekam der Käufer, die andere der Verkäufer. Und beide wussten nun, wie viel der Käufer noch "auf dem Kerbholz" hatte. Also, was er dem Verkäufer noch schuldete.
Quelle: Info GEO

Hintergrund:

Bundesbank-Chef Ernst Welteke war unter Druck geraten, als bekannt wurde, dass er zusammen mit seiner Familie auf Einladung der Dresdner Bank anlässlich der Euro-Bargeldeinführung zum Jahreswechsel 2001/2002 vier Nächte im Berliner Luxushotel Adlon verbracht hatte. Die Dresdner Bank hatte die Rechnung über 7661,20 Euro beglichen.

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