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Keywords:
Einen regelrechten Eiertanz aufführen
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Quelle: geo*

Redewendung:

Einen regelrechten Eiertanz aufführen.

Erklärung:

Sich winden; etwas verdecken / verheimlichen; vorsichtig zu vermitteln versuchen; sich nicht festlegen; keine eindeutige Aussage treffen.

Ursprung:

Den Eiertanz gab es früher tatsächlich. Die Tänzer mussten dabei mit verbundenen Augen zwischen auf dem Boden liegenden rohen Eiern umher tanzen, ohne diese zu zerbrechen. Dabei kam es zu Verrenkungen und gekünstelten Schritten, die sich im übertragenen Sinn redensartlich erhalten haben.
Die Redewendung "Einen Eiertanz aufführen" geht auf ein Erlebnis von Goethe zurück: Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe sah eines Tages ein Mädchen, das Eier in einem bestimmten Muster auf einen Teppich legte und mit verbundenen Augen zwischen ihnen tanzte. Das Mädchen berührte kein einziges Ei und das erstaunte Goethe so sehr, dass er das Gesehene aufschrieb.
Quelle: Info GEO

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Strunz:
Der erste Beleg des Wortes *Eiertanz* findet sich 1795 in Johann Wolfgang von Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre, in dem Mignon mit verbundenen Augen zwischen auf dem Boden ausgelegten Eiern tanzt. Quelle: Wikipedia


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