Redewendung:
Eine Hand wäscht die andere.
Erklärung:
Man hilft sich gegenseitig zum beiderseitigen Vorteil; unerlaubte Handlungen bleiben ungesühnt, wenn sich die Täter gegenseitig decken; klüngeln.
Ursprung:
Quid pro quo ist ein Rechtsgrundsatz, nach dem jemand, der etwas gibt, dafür eine angemessene Gegenleistung erhalten soll.
Besser auf die aktuellen Ereignisse passt wohl eher das
lateinisches Sprichwort: Manus manum lavat. Sentenz nach dem römischen Philosophen Seneca (1 bis 65 n. Chr.). Das Sprichwort kennzeichnet den Graubereich zwischen gegenseitiger Hilfe und Korruption.
Hintergrund:
Mitten im Skandal um mutmaßliche schwarze Kassen und Schmiergeldzahlungen in der Siemens-Telekommunikationssparte Com öffnet sich für den Konzern eine zweite Front: Das Landgericht Darmstadt will am 13. März die Hauptverhandlung gegen zwei frühere Mitarbeiter der Siemens-Kraftwerksparte Power Generation eröffnen.
Den beiden Ex-Managern wird vorgeworfen, zwischen 1999 und 2002 zwei Geschäftsführer des italienischen Energiekonzerns Enel mit rund 6 Mio. Euro bestochen zu haben, um bei Großaufträgen für Gasturbinen zum Zuge zu kommen.
Siehe auch
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND.
Es wurde noch kein Kommentar abgegeben.
Die Erklärungen zu den Redewendungen wurden mit
freundlicher
Genehmigung vom
Redensarten-Index
übernommen.
W3C HTML 4.01 √ |
W3C CSS √ |
Letzte Aktualisierung am 26.03.2011
Impressum
| Copyright © 2003 - 2012 by Uli Designs |
Kontakt
Diese Seite wurde in 0.77 Sekunden geladen
Besucher: 83430 | Online: 02