Etwas Missfälliges bemerken; nur das Schlechte / Negative sehen; etwas auszusetzen haben; eine pessimistische Grundeinstellung haben.
Ursprung:
Hinweis von: Strunz
Diese pessimistische Grundeinstellung kommt ursprünglich aus der Gastronomie: Haare gelten zwar gemeinhin als schön und als Symbol für Jugend und Vitalität - einmal ausgefallen jedoch wandelt sich das Verhältnis rapide und sie werden unheimlich, geradezu ekelerregend und haben ausgerechnet im Essen natürlich gleich gar nichts zu suchen. Wer also das sprichwörtliche »Haar in der Suppe« sucht, hofft bildlich, etwas Negatives an jemandem zu finden - allerdings wusste schon der Dramatiker Christian Friedrich Hebbel (1813-63) in seinen »Neuen Epigrammen« zu berichten: »Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt«. Gefunden bei etymologie.tantalosz.de
LiSa: ja sehr lustiges sprichwort
Paulina: Ganz gut!
Michael: ich finde das sprichwort ganz lustich mach weiter