Startseite > Redewendungen > Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen


Interesse am Bild? Beachte FAQ !
Bild separat? Klick auf das Bild! Als Grußkarte versenden?


Keywords:
Kleinen hängt man Großen lässt laufen
alten ansehen buch erfahrung findung gefängnis geld gericht gesetzen gottes großverbrecher instanzen kapitel kriminelle menschen mose person prozesse rechtsgrundsatz rolle sache testament unbehelligt urteil volksweisheit widerspiegelt

Redewendung:

Die Kleinen hängt / fängt man, die Großen lässt man laufen.

Erklärung:

Kleine Kriminelle kommen ins Gefängnis, während Großverbrecher unbehelligt bleiben.

Ursprung:

„Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen” - ist eine Volksweisheit, die die Erfahrung widerspiegelt, dass vor Gericht doch nicht alle Menschen gleich zu sein scheinen. Wer mehr Geld hat, der kann sich Prozesse durch alle Instanzen leisten, die dem weniger Bemittelten gar nicht mehr offen stehen. Und auch die Tatsache, ob jemand höher oder niedriger gestellt ist, spielt bei der Urteilsfindung des Volkes eine Rolle. Nach den Gesetzen dürfte dies nicht so sein. Denn diese beruhen auf dem Rechtsgrundsatz, dass ein Urteil ohne Ansehen der Person gefällt werden muss. Dieser Grundsatz der Gleichbehandlung aller Menschen vor Gericht findet sich schon im Alten Testament im 5. Buch Mose, wo es im Kapitel 1,17 heißt: „Ihr sollt im Gericht nicht die Person ansehen; den Kleinen wie den Großen sollt ihr hören. Ihr sollt euch vor niemandem fürchten, denn das Gericht ist Gottes Sache.”

Kommentator Info
E-Mail *
Kommentar *
Bitte Code eingeben!*
Sicherheitscode als Sprachdatei ausgeben
codegrafik
* Pflichtfelder
 

www.urlaubswerk.de

Die Erklärungen zu den Redewendungen wurden mit freundlicher
Genehmigung vom Redensarten-Index übernommen.
W3C HTML 4.01 √ | W3C CSS √ | Letzte Aktualisierung am 26.02.2017
Datenschutz | Impressum | Copyright © 2003 - 2017 by Uli Designs | Kontakt
Diese Seite wurde in 0.02 Sekunden geladen