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Jemandem etwas anhängen
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Redewendung:

Jemandem etwas anhängen.

Erklärung:

Jemanden für etwas verantwortlich machen (z.B. für eine Straftat); einen Unschuldigen für etwas beschuldigen; über eine Person in deren Abwesenheit etwas Schlechtes sagen; üble Nachrede führen.

Ursprung:

Das Anhängen von Gegenständen war im Mittelalter eine Form der Bestrafung, die vorwiegend auf Frauen angewendet wurde. Übeltätern wie Gotteslästerer, Schmäher, Diebe, Schuldner oder zänkischen Frauen wurde ein Schandgegenstand - z.B. Halsgeige, Schandflasche (bei trunksüchtigen Frauen), Schandstein oder Schandlappen - umgehängt, das sie zum Gespött des Volkes umhertragen mussten. Personen, die am Pranger stehen mussten, wurden Schilder oder Zettel umgehängt, auf denen der Grund für die Strafe zu lesen war

Hintergrund:

Kritik an Bundespräsident Christian Wulff, Darlehen für sein Haus, Anruf auf der Mailbox, private Urlaubsreisen, Bonusmeilen, Upgrades, Sonderkonditionen - in den Medien tauchen fast täglich neue Vorwürfe auf, die von Wulffs Anwälten meist umgehend dementiert werden.

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