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Redewendung:

Einen Korb bekommen.

Erklärung:

Zurückgewiesen werden.

Ursprung:

Zu Zeiten, als Ritter noch in die Ferne zogen, um Gott und der Welt zu zeigen wofür Ritterrüstungen eigentlich gefertigt wurden, ließen sie nicht selten ihre Burgfräuleins in den Wehrtürmen zurück.
Die um die Gunst der daheimgebliebenen edlen Fräuleins buhlenden Männer (so war dies Brauch) stellten sich unter das Fenster der Angebeteten um ihrer Liebsten ein Ständchen zu singen.
In fast jedem Falle ließ dieses Fräulein (unterstützt durch ihre Dienerschaft) einen Korb vom Turm herunter.
War sie ihm wohlgesonnen konnte er - oben angelangt - sein ganzes Glück in ihren Armen finden.
War sie ihm nicht so sehr zugetan, so konnte man auf halber Höhe an dem Seil so lange rütteln bis der Boden des Korbes durchbrach und der Minnediener in die Tiefe stürzte.
Nicht lustig aber wahr.

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