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Keywords:
Unter Räder kommen
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Quellen: rachals wirtschaftswoche

Redewendung:

Unter die Räder kommen.

Erklärung:

Sittlich verkommen; moralisch sinken; keine Berücksichtigung finden; vernichtet werden; zugrunde gehen.

Hintergrund:

Bahn-Streik
Auf den Schienen bewegt sich in weiten Teilen Deutschlands kaum noch was. Zum Wochenendbeginn hat sich die Lage erneut zugespitzt: Während die GDL über unbefristete Streiks nachdenkt erhebt die Bahn Millionenklage gegen die Gewerkschaft. Leidtragende sind zunächst die Wirtschaft und Millionen Pendler.
Siehe auch Wirtschaftswoche vom 16.11.2007.

Ursprung:

Hinweis von: Frank Rachals
Die Redewendung kommt aus dem Mittelalter. Vieles wurde damals in die Flüsse geworfen, z.B. Tierkadaver, so dass die Flüsse ähnlich einer Kloake waren. An den Flüssen gab es Wassermühlen mit großen Wasserrädern. Oft verstopften die Räder, weil so viel Müll im Fluss umher trieb. Dann mussten Männer in den Fluss springen, um die Wasserräder wieder ins Laufen zu bringen. Sie mussten aufpassen, *nicht unter die Räder zu kommen*, also getötet zu werden.

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Admin:
Danke an Frank Rachals für diesen Hinweis.

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